Handregler für Gleichstrombahnen
(FREMO-Handregler analog)



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Dieser Handregler entspricht weitgehend dem beim FREMO verwendeten Einheitsregler. Er ist für max. 1A Dauerstrom und 1,5A Spitzenstrom zugelassen. Der Regler wird mit 10...16V~ versorgt. Eine Kurzschlußüberwachung ist eingebaut. Der Regler schaltet ab einem durch den Wert des Hochlastwiderstand bestimmbaren Punkt ab. Der Wert des Widerstandes errechnet sich aus 0,7V / Imax. Mit den in dem in der Stückliste angegebenen Wert von 0,47R ergibt sich ein Abschaltstrom von 1,48A. Mit Rücksicht auf den durch die Platzverhältnisse kleinen Kühlkörper sollte der Maximalwert des Stromes die oben genannten Werte nicht wesentlich überschreiten. Der Leistungstransistor ist bewußt überdimensioniert worden. Für den Betrieb mit kleinen Loks reicht auch ein 4A-Typ (z.B. BD 675). Durch die Dioden D5 und D6 wird der Regler gegen eine versehentliche Fremdeinspeisung von der Gleisseite her geschützt. Der Kondensator C1 kann bei Bedarf eingebaut werden. Eigene Versuche zeigten aber keine Unterschiede bei Regler mit und ohme C1. Für diese Testfahrten wurden sowohl Loks der üblichen Hersteller, als auch Loks mit Faulhabermotoren verwendet. Es ist daher sinnvoller den ohnehin knappen Platz durch Verzicht auf C1 für einen größeren Kühlkörper zu nutzen.

Stückliste:

Schaltplan des Handreglers

Anschlußplan

Das Bild zeigt die Ansicht auf die Lötseite (Rückseite) der Buchsen!

Beim Einbau von Buchsen auf beiden Seiten des Moduls ist zu beachten, daß der Anschluß 3 auf der einen Modulseite mit dem Anschluß 5 (und umgekehrt) auf der anderen Seite verbunden werden muß, damit beim Umstöpseln des Reglers von der einen zur anderen Seite die Fahrtrichtung weiterhin stimmt.


Verantwortlich für den Inhalt: Armin Mühl, letzte Änderung: 02.01.1999